Bewertung von Faktoren: Ein Beitrag zur Theorie by Gerhard Löcherbach

By Gerhard Löcherbach

Sind die entscheidungsorientierten Kostenwerte bezie hungsweise die Opportunitatskosten der am unternehmeri schen ProduktionsprozeB beteiligten Faktoren bekannt, so kann es in speziellen Entscheidungssituationen meglich sein, mit ihrer Hilfe das optimale Produktionsprogramm 1 zu bestimmen ) oder die optimale Entscheidung zu inter 2 pretieren ). Indes laBt sich auch im allgemeinen Modell zur Bestim mung des optimalen Produktionsprogramms beim Ziel der Maximierung des kurzfristigen unternehmerischen Gewinns die Tatsache, daB ein Produkt im optimalen Produktions programm hergestellt wird oder nicht, unhand der den Produkten zugerechneten Opportunitatskosten charakteri three sieren, wenn zusatzliche Bedingungen erftillt sind. ) Daher erscheint es verstandlich, daB in der Literatur wiederholt der Versuch unternommen wurde, das obstacle zu lesen, das darin besteht, daB im allgemeinen die ent scheidungsorientierten Kostenwerte beziehungsweise die wertmaBigen Kosten der I!'aktoren erst bestimmt werden kennen, wenn das optimale Produktionsprogramm ermittelt ist. Da solche Lesungsversuche im allgemeinen allein aus logischen GrUnden zum Scheitern verurteilt sind, braucht four hier jedoch nicht darauf eingegangen zu werden. ) 1) Vgl. S. 269. Vgl. auch S. 219, FuBnote four. 2) Vgl. S. 273f. three) Vgl. S. 240f., (24). Zu solchen Lesungsvorschlagen vgl. insbesondere four) Kirsch (1968), S. 53ff., und Adam (1970), S. 185ff. und S. 201ff. DaB die dort angeftihrten Lesungen des Dil. emmas nicht richtig sind, laBt sich obendrein durch eine eingehende examine der jeweiligen Ausftih rungen nachweisen.

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48. )11 nennt. Mayer (1928), S. 1210. Vgl. auch Mayer (1928), S. 1206. Hierbei ist zu beachten, daB Mayer den Beschaffungsnutzen K als Nutzenkomponente nicht berUcksichtigt; diese Tatsache berUhrt jedoch nicht diesen Einwand. 3) Vgl. S. 33. 4) Ein solcher linearer Wertansatz fUr Faktoren laBt sich beispielsweise der Ublichen Definition der wertmaBigen Kosten eines Faktors durch das Produkt aus der Menge und dem (konstanten) Wert einer Einheit entnehmen. Vgl. etwa bei Heinen (1970), S. 84. Siehe auch S.

Als Wert der verfUgbaren Mengen m Faktoren definiert. 6) Der Wert W(£) der verfUgbaren Mengen £ der m Faktoren 1) Vgl. Schmalenbach (1919), zum Beispiel S. 278f. Vgl. auch beispielsweise Vischer (1967), S. 118; Zieschang (1969), S. 58, und Adam (1970), insbesondere S. 35ff. 2) Rm ist die Menge der m-Tupel aus reellen Zahlen. Vgl. auch S. 285, FuSnote 3. 3) Also fUr £ mit £ = A(~). Siehe S. 40 und S. 41. 4) FUr r = E, beispielsweise die maximal verfUgbaren Mengen. ) ist kein rea- lisierbarer Faktorverbrauch, da es kein x mit A(~) = £ gibt.

J = N(x) - J-J -J - (N(x) - N(e. n » - J 3. nj(xj-l) = N(~ - l~jn) - N(~ - (1+1)~jn) = nj ~ 4. ·n. • N(~. • n jO j=1 J J j=1 Bei linearer Nutzenfunktion ist somit der Wert einer beliebigen Einheit eines Produktes konstant, unabhangig von dem anderer produkte 2 ) und identisch mit dem Grenznutzen dieses Produktes. 5. (~) := ~~I xJ J ~ sei die partielle Ableitung von N nach Xj an der Stelle x. JJ N ~, x (~ - (Xj_t)~jn)dt o j · dann gilt: = N(~) - N(~ _ Xj~jn) 6) (j = 1) Beispiel hierfur ist der Gewinn ala Differenz von von der jeweiligen Herstellmenge unabhangigen Einnahmen und Ausgaben je Einheit der Produkte.

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