Jugendhilfe — Historischer Rückblick und neuere by Detlev J. K. Peukert, Richard Münchmeier, Dieter Greese,

By Detlev J. K. Peukert, Richard Münchmeier, Dieter Greese, Helga Oberloskamp, Karin Böllert, Hans-Uwe Otto, Hans Gängler, Gebhard Stein, Dieter Kreft, Gerhold Strack, Thomas Rauschenbach (auth.)

Die eight. Jugendberichtskommission hat im Rahmen ihrer Arbeiten eine ganze Reihe von Expertisen vergeben, die für die Erstellung des eight. Jugendberichts eine erhebliche Bedeutung gehabt haben. Diese Expertisen enthalten nicht nur eine Fülle von interessanten Materialien zu bestimmten Teilaspekten des eight. Jugendberichts, sondern stellen in sich gesehen als Gesamtheit einen recht guten Überblick über die Schwerpunkte der gegenwärtigen Forschung im Bereich von Kindheit und Jugend in der Bundesrepublik dar. Die Kommission hat daher beschlossen, diese Expertisen zu veröffentlichen, weil sie davon ausgeht, daß diese Materialien für die Diskussion über den eight. Jugendbe­ richt sowie über die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepu­ blik, wie jetzt auch über die weiteren Entwicklungen in einem geeinigten Deutsch­ land von erheblicher Bedeutung sind. Die Kommission hat sich bemüht, diese Expertisen thematisch zu gliedern, so daß jeder der Expertisenbände für sich gese­ chicken einen Schwerpunkt aus dem Bereich der Jugendhilfe bzw. der Jugendforschung enthält. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal den Verfassern der Expertisen danken, daß sie die Expertisen für die Jugendberichtskommission so rechtzeitig erstellt haben, daß diese auch in die Arbeit der Kommission eingehen konnten. Wir hoffen, daß auch diese Expertisen die Verbreitung finden, die aus Sicht der Kommission notwendig ist, um eine fundierte Diskussion über die Weiterentwicklung der Jugendhilfe in der Bundesrepublik auf der foundation des eight. Jugendberichtes führen zu können.

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Pflege Wildwuchs Bricolage: Ästhetisch-kulturelle by Rainer Nachtwey

By Rainer Nachtwey

Die vorliegende Arbeit wurde im FrUhjahr 1986 abgeschlossen und von der RWTH Aachen als Dissertation angenommen. Bis zur Herausgabe der Dissertation in der vorliegenden shape habe ich geringfUgige Anderungen vorgenommen. FUr die Betreuung der Arbeit bin ich Frau Professor Dr. Irmgard Zepf zu Dank verpflichtet. five INHALT Seite I. EINLEITUNG Problemstellung und Skizzierung der Arbeit . . . . . . thirteen II. Erster Hauptteil HISTORISCHE UNTERSUCHUNG Die Entwicklunq asthetisch-kultureller Erziehungsformen in "Hausern der offenen TUrh. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 1. Forschungsansatz zur historischen Untersuchung . . . . . . . . . . 29 2. Jugendpflege, offene Jugendarbeit und musisch-kulturelle Erz- hung in der Zeit von 1945 - 1955 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . forty 2. 1 Die Entwicklung in den ersten Nachkriegsjahren . . . . . . . . . forty 2. 2 Restaurative Formierung und Stabilisierung als Grundtendenzen musisch-kultureller Erziehung in den frUhen 50er Jahren . . . . . forty six 2. 2. 1 Zur state of affairs in der offenen Jugendarbeit . . . . . . . . . . . . . . . forty six 2. 2. 2 'Jugend' ohne Jugendkultur. Zum 'Bild' von Jugendlichen und ihren kulturellen Praktiken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . fifty two three. Musisch-kulturelle Erziehung als "Einverleibung von shape" . . . fifty five three. 1 Die Rolle von Musikpflege, Tanzpflege, Laienspiel, Werkarbeit und bildnerischem Gestalten in der zweiten Halfte der 50er Jahre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . fifty seven three. 2 Revision und 'Modernisierung' musischer Erziehung . . . . . . sixty two three. three Ein kritischer Blick auf die Entwicklung der 50er Jahre: L.

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Das Rätesystem: als Instrument zur Kontrolle politischer und by Paul Kevenhörster

By Paul Kevenhörster

Die Diskussion Uber Ratesysteme und Ratedemokratie hat seit eini gen Jahren im Zusammenhang mit der stUrmischen Debatte Uber Demo kratisierung und Systemveranderung neue Aktualitat gewonnen. Dies gilt besonders fUr die sogenannte Neue Linke, die in ihrem Demo kratieverstandnis freilich eher alte Linke ist. Wie ihr Neomarxis mus weitgehend als Renaissance von Theorien der zwanziger Jahre erscheint, 'so ist ihre Kritik der reprasentativen, pluralistischen Parlaments- und Parteiendemokratie quick ausschlieBlich an den Ar gumenten und Alternativen orientiert, die vor und nach dem ersten Weltkrieg radikale, direkte, revolutionare Formen der Demokratie postulierten - unter ihnen vor allem das seit der Pariser Kommune von Marxisten glorifizierte Ratesystem. Die Tatsache, daB aIle Versuche zur Durchsetzung und Institutiona lisierung entweder blutig gescheitert oder binnem kurzem in Ein partei-Diktaturen Ubergegangen sind, hat die Anziehungskraft und den Mythos der Ratedemokratie kaum gemindert. Das BemUhen urn eine historische UberprUfung und Widerlegung der Rate-Theorie hat zwar eine reiche Literatur zu den deutschen und bayerischen Erfahrun gen von 1918/19, zur Pariser Kommune von 1870/71 und zur russi schen Revolution von 1917/18 hervorgebracht, doch relativ geringe Wirkung auf die politische Diskussion gezeitigt. Wir stehen vor der Tatsache, daB weder die historische und empirische Aufarbei tung, noch eine vergleichende politische examine es vermochten, der abstrakt-theoretisch oder aber parteilich-agitatorisch be grUndeten Utopie eines nie verwirklichten, gleichwohl als urnfas sende Losung des Demokratie- und Emanzipationsproblems angeprie senen Ratesystems beizukommen.

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Geschlechterforschung in der Kinder- und Jugendhilfe: by Waltraud Cornelißen (auth.), Kirsten Bruhns (eds.)

By Waltraud Cornelißen (auth.), Kirsten Bruhns (eds.)

Das Buch liefert eine kritische Bestandsaufnahme einer geschlechtergerechten Kinder- und Jugendhilfe und zeigt so Mängel, Vorzüge und Bedarfe auf. Zentrales Anliegen der Veröffentlichung ist es, offene Forschungsthemen und -fragen zu benennen, die grundlegend und unterstützend für die Umsetzung, Ausweitung und Weiterentwicklung einer geschlechterdifferenzierten und geschlechtergerechten Kinder- und Jugendhilfe sind. Die AutorInnen leiten in ihren Beiträgen den Forschungsbedarf aus dem Stand und der state of affairs der Mädchen- und Jungenarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus ersten Erfahrungen und Beobachtungen zum Prozess des Gender Mainstreaming ab.

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