Chemotaxonomie der Pflanzen: Eine Übersicht über die by R. Hegnauer

By R. Hegnauer

Seit dem Erscheinen des 1. Bandes der "Chemotaxonomie der Pflanzen" sind 22 Jahre verstrichen und der 6. Band liegt mehr als 12 Jahre zurück. In den genannten Zeiträumen sind biologische und phytochemische Forschung ungeahnt rasch fortgeschritten. Die zahlreichen neuen Entwicklungen und Erkenntnisse haben selbstverständlich die Pflanzensystematik nicht unberührt gelassen. Deshalb erschien es angemessen, um den noch ausstehenden Teilen dieses Werkes, Leguminosenband und Generalindex, einige Nachträge zu den bereits besproche­ nen Abschnitten und Sippen vorabzuschicken; daß dabei Beschränkung unentrinn­ bar conflict, dürfte begreiflich sein. Einerseits ist die phytochemische Literatur dermaßen umfangreich geworden, daß ihre auch nur annähernd vollständige Erfassung und Verarbeitung unmöglich geworden sind. Zudem mußte der Umfang des Werkes auf ein vernünftiges Maß eingeschränkt werden. Die angedeuteten Erwägungen führten zu folgender Planung für die abschließenden Bände der "Chemotaxonomie der Pflanzen". BAND VII: Ergänzungen zu Abschnitt A (Bd. I, S. 19-28). (1) Einige (2) Ergänzungen zu Abschnitt B (Bd. I, S. 29-40; Bd. III, S. 40-41). Hier findet guy zusätzlich die Rubriken "Chemische Ökologie" und "Chemotaxonomie" aufgenommen. Alle Publikationen wurden in Abschnitt B mit Titel und letzter Seite aufgeführt. Außerdem wurden zuweilen kurze Erläuterungen eingeflochten. Ich hoffe durch dieses Vorgehen den Informationsgehalt von Abschnitt B erhöht zu haben. (3) Ergänzungen zu den Sippen der Thallophyten. (4) Ergänzungen zu einigen Stoffgruppen der grünen Landpflanzen: Calcium­ oxalat (Bd. II, S. Sep 11, 472); M yriophyllin, Inklusen und Gerbstoffe (Bd. II, S. 11-18; Bd. VI, S. 781); Alkaloide (Bd. III, S.

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HuTCHINSON rechnet die Dipterocarpaceae zu seiner Ordnung der Ocbnales; die letztere sowie seine Ordnungen der Guttiferales (vor allem Guttiferae sensu lato) und Brieales leitet er (im Text, S. 111) parallel von den Tbcales ab. TAKHTAJAN bringt die Dipterocarpaceae in seinen Tbcales ( = Hypericales) (entsprechen weitgehend den Guttiferales von WETTSTEIN) unter. Die Ordnung wird von den Dilleniales abgeleitet und umfasst in Hauptsache zwei Entwicklungslinien: < ,----, 1 I Dilleniales t _ __ _ _ _jl Ocbnaceae -+ Lopbiraceae -+ Dipterocarpaceae Theaceae -+ Bonnetiaceae -+ Clusiaceae -+ Hypericaceae TAKHTAJAN weist jedoch gleichzeitig auf mögliche Beziehungen der Dipterorarpaceae zu Vertretern der Malvales, insbesondere zu den Tiliaceae und Elaeocarpaceae.

Ebenfalls bei Bergia-Arten akkumulieren in den Parenchymzellen von Blatt und Achse harzige, balsamisch riechende Massen; zum Teil werden diese Exkrete auch in körniger Form auf der Stengeloberfläche abgelagert; Bergia suffruticosa Fenzl ( = B. ) soll nach Kamillen riechen (SoLEREDER, METCALFE). Chemische Merkmale Leider fehlen chemische Arbeiten mit Vertretern dieser Familie zweifelhafter Stellung. Elatine gratioloides A. Cunn. enthält nach orientierenden Untersuchungen von CAMBIE et al. (pt. c.

Nach PARIS und DELAVEAU (1959) enthält die Pflanze noch ein drittes Chinon. Die medizinische Verwendung (Rubefaciens; Pertussis) der brasilianischen Arten Drosera communis St. Hil. und Drosera villosa St. Hil. weist ebenfalls auf V arkommen von plumbaginartigen Naphthachinonen (PECKOLT 1897). Drosophyllum lusitanicum Link: FüNFSTÜCK und BRAUN (1916) erhielten durch Mikrosublimation trockener Blätter (mit Sublimat behandeltes Herbariummaterial) gelbe Kristallnadeln, die sich mikrochemisch jedoch anders verhielten als das Chinon aus Drosera binata.

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