Der Mensch in der Psychiatrie: Für Jan Gross by Thea Schönfelder (auth.), Dr. med. Friedemann Pfäfflin, Dr.

By Thea Schönfelder (auth.), Dr. med. Friedemann Pfäfflin, Dr. phil. Hertha Appelt, Dr. med. Michael Krausz, Dr. med. Michael Mohr (eds.)

In 33 Einzelbeiträgen behandeln führende Wissenschaftler aus der Psychiatrie des In- und Auslandes zentrale Fragestellungen der Psychiatrie: - Das Menschenbild in der Psychiatrie, Möglichkeiten und Grenzen psychiatrischen Denkens und Handelns, Fragen des Krankheitsbegriffs, Sexualität und psychische Erkrankung, Psychotherapie und Zeitgeist, anthropologische Aspekte psychiatrischer Alterserkrankungen - Extremsituationen, Psychiatrie der Verfolgten, KZ-Haft und psychische Traumatisierung, sowie völlig neue Ergebnisse über die Rolle der Universitätspsychiatrie Hamburgs im Kontext der NS-Psychiatrie - zur Psychiatriereform, den Grundrechten in der Psychiatrie, dem Konzept "sexueller Gesundheit" der WHO - zur Erforschung der therapeutischen Beziehung in der Psychiatrie, zu Übertragung und Gegenübertragung und zu deren Einfluß und Auswirkung auf Theoriebildung einzelner Krankheitsbilder und Behandlungsergebnisse.

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1905 werden erneut 4000 Juden abgeschoben. 1m August 1914 geben die deutschen und osterreichisch-ungarischen Armeefiihrer einen Aufruf an die "Juden in Polen" heraus, in dem sie versichern: "Wir kommen als Freunde und Erloser zu Euch. Unsere Fahnen bringen Euch Recht und Freiheit". Etwa 35000 "jiidische Arbeitskrafte" werden, teilweise unter Zwang, der deutschen Industrie zugefUhrt. nach wiitenden Protesten der Antisemiten verbietet die preuBische Regierung bereits am 23. April 1918 die weitere "Anwerbung".

B. bei Konversionshysterien), ausschlieBlich als symptomhaftes Epiphanomen betrachtet wurde. Die miihsam erkampfte und lange aufrechterhaltene Einsieht, daB das Subjekt ebenso wie als gesellschaftliches auch als psychosomatisch-somatopsychisches Verhaltnis zu begreifen sei, vielleicht noch genauer ausgedriickt, als subjekthafter Artikulationsakt dieses Verhaltnisses, war damit preisgegeben. Weshalb der biologische Krankheitsbegriff als biologistischer in der Psychiatriewie im iibrigen in der gesamten iibrigen Medizin - herrschend werden konnte, damber ist in den letzten 20 Jahren viel nachgedacht worden.

Als sei das Kapital einmal christlich, andermal muslimisch. Als seien Spekulation, Zinsabschopfung oder Profitmaximierung sittliche, religiose oder ethnische Angelegenheiten. Legt ein linksliberaler Professor sein Geld in Brasilien an, wo es sich auf wundersame Weise vermehrt, ist alles paletti. Kauft ein Jude ein Haus, urn damit Gewinn zu machen, ist er ein mieser Spekulant, weil er ein Jude ist. Jiidisches Kapital heiBt: der Jude ist schmierig und gierig, ein Betriiger katexochen. Solange Juden anstandiger sein miissen als Nichtjuden, so lange sind sie in Gefahr.

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