Grundlagen der Wasserwirtschaft und Gewässerkunde (German by Otto Streck

By Otto Streck

Das vorliegende Buch ist gedacht, einmal als Behelf für die Stu­ dierenden; darüber hinaus soll es aber auch dem in der Praxis stehenden Ingenieur als Nachschlagewerk bei wasserwirtschaftlichen bzw. ge­ wässerkundllchen und wasserbaulichen Fragen dienen. Es hat zum Ziele, das sachlich und methodisch Wesentliche, das die Grundlagen für das in Frage stehende große Ingenieurgebiet bildet, möglichst voll­ ständig und in übersichtlicher Gliederung zusammenfassend darzustellen. Ich glaube damit eine Lücke in der wasserbaulichen Literatur zu schließen. Da die Gewässerkunde im Grunde den vielfältigen, umfangreichen und sich weit spannenden wasserwirtschaftlichen Aufgaben zu dienen hat, wird im ersten Abschnitt zunächst einmal Wesen und Zweck der Wasserwirtschaft in gedrängter Zusammenfassung dargestellt und durch einige ausgewählte Beispiele gelöster wasserwirtschaftlicher Auf­ gaben erläutert. Diese Beispiele verfolgen darüber hinaus den Zweck, von vornherein das Verständnis dafür zu wecken, daß die nachfolgend behandelten sachlichen und methodischen Grundlagen zur Lösung wasserwirtschaftlicher Aufgaben unentbehrlich sind. Die eigentliche Stoffbehandlung setzt bei den meteorologischen Faktoren an, die die Gestaltung des atmosphärischen Teiles des Wasser­ kreislaufes bestimmen (zweiter Abschnitt) und verfolgt dann in weiteren nine Abschnitten den ober- und unterirdisch verlaufenden terrestrischen Teil des Wasserkreislaufes vom Hochgebirge bis zum Meer, und zwar mengenmäßig, morphologisch und hinsichtlich der Wassergüte.

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Konstruktion und shape, Funktion und Gestalt bedingen einander in vielfältiger Wechselbeziehung. Das gilt für die Bauwerke des 19. Jahr­ hunderts ebenso wie für die heutige Architektur. Diese Feststellung je­ doch ist so allgemeiner artwork, daß sich daraus schwerlich ein fruchtbarer Ansatz für die Lösung von Bauproblemen ableiten läßt.

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Versorgung von Los Angeles mit Trink. wasser, 3. Erzeugung von elektrischer Energie. Canon eine Talsperre errichtet von 223 m Höhe, die an der Sohle 200 m stark ist (Abb. 12). Stausee im Rio Grande deI Norte in New Mexico und 178mal so groß wie der Stausee der Edertalsperre in Deutschland (Thüringen). Am luftseitigen Fuß dcr Bouldersperre, die auch den Namen HOOVER- Talsperre führt, be· finden sich 2 Kraftwerke mit einer ständigen Leistung von 485000 kW, entsprechend einer verfügbaren Jahresarbeit von rd.

Lk/one) und zwar so, daß der Luftdruck gegen das Zentrum hin ständig abnimmt, so handelt es sich um ein sogenanntes Luftdruckminimum, ein Tiefdruckgebiet, ein Tief (eine Depression), mit T bezeichFaustregel: Hat man den Wiud im Rücken, dann ist net (Abb. 24). Die Luftströdas Tief links vorne, das Hoch rechts hinten. 24. lichen Halbkugel entgegen dem Uhrzeigersinn um das Tief, bildet so 'einen Luftwirbel, den man auch mit Zyklone bezeichnet. Die Zyklone saugt gleichsam Luft an, den ringsherum herrschenden Gradienten folgend.

Inzwischen hatten aber die Menschen infolge der wachsenden Wassernutzungen bereits weitgehend auf die Natur, die Landschaft eingewirkt und wirkten weiter laufend darauf ein: zunächst in den Mittel- und Unterläufen der Flüsse, dann immer weiter hinauf in deren Quellgebiete hinein, bis sie - etwa in den Alpen - da und dort die Region des ewigen Eises erreichten. Sie haben Wasserläufe reguliert und verlegt, Hochwasserdämme geschüttet, Quellen gefaßt und deren Wasser oft weitweg geführt, Sumpfgebiete melioriert, in Trockengebieten Bewässerungen angelegt, Seen abgesenkt oder aufgestaut, künstliche Seen geschaffen, Wasser in andere Einzugsgebiete übergeleitet, ja selbst in die Oberflächengestalt eingegriffen durch Kunstbauten aller Art usw.

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