Haben oder Sein by Erich Fromm

By Erich Fromm

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Dieses aktive Interesse wurde im Mittelenglischen durch das Wort »to list« (Adj. listy, Adv. listily) ausgedrückt. Heute wird »to list« nur räumlich (»a ship lists« = ein Schiff neigt sich) gebraucht; die ursprüngliche Bedeutung im psychischen Sinn ist nur in dem negativen »listless« enthalten. »To list« bedeutete »aktiv nach etwas streben«, »echt interessiert sein an«. Die Wurzel ist die gleiche wie bei »Lust«, aber »to list« heißt nicht, von einer Lust getrieben sein, sondern beinhaltet das freie und aktive Interesse oder das Streben nach etwas.

Sie scheitern zwangsläufig, denn »Liebe ist ein Kind der Freiheit« (wie es in einem alten französischen Lied heißt), und die Anbeter der Göttin Liebe versinken schließlich in solche Passivität, daß sie langweilig werden und verlieren, was von früherer Anziehungskraft noch übrig war. Diese Feststellungen schließen nicht aus, daß die Ehe der beste Weg für zwei Menschen sein kann, die einander lieben. Die Problematik liegt nicht in der Ehe als solcher, sondern in der possessiven existentiellen Struktur beider Partner und, letzten Endes, der Gesellschaft, in der sie leben.

Ich schlucke das Objekt symbolisch und glaube an seine symbolische Präsenz in mir. Auf diese Weise erklärte Freud zum Beispiel das Über-Ich: die introjizierte Summe der väterlichen Verbote und Gebote. Auf die gleiche Weise kann eine Autorität, eine Institution, eine Idee, ein Bild introjiziert werden: ich habe sie, sie sind für alle Zeiten quasi in meinen Eingeweiden aufbewahrt. (»Introjektion« wird häufig synonym mit »Identifikation« verwendet. ) Es gibt viele andere Formen der Einverleibung, die nicht mit physiologischen Bedürfnissen verbunden und somit begrenzt sind.

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