Materialien zur Soziologie des Alltags by KURT HAMMERICH

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1m Spiel ... vermag eine Person die volle Breite ihres latent vorhandenen Repertoires zu offenbaren. Sie beschrankt ihr faktisches oder ihrer Oberzeugung entsprechendes Verhalten auf einige wenige von all diesen vielen Ro11en, die sie gelernt hat, weil sie allein diese als ibre eigenen erfahrt und definiert. Und sie kann a11ein nur dann ihre Rolle in jeder Situation einschatzen, wenn sie weiB, wer sie ist. Dariiber hinaus muB sie mit betrachtlicher GewiBheit und Klarheit wissen, wer sie ist, wenn ihr Verhalten Bestimmtheit und Geltungsanspruch signalisieren so 11 , die sozusagen als MaBstab fiir Motivation gelten" (Foote 1970, S.

Diese Ansicht steht freilich im Widerspruch zur Meinung von Vertretern eines Pradispositionen-Konzepts. Der Begriff Attitiide erweist sich so lange als sinnvoll, als er als Synonym fiir diese Aktivierung benutzt wird. Situationsdefinitionen machen Attitiiden erklarbar und nicht umgekehrt; urn schlieGlich aile prasdispositionellen Anklange zu vermeiden, sprechen wir lieber von Motiv-Handlung anstatt von bestimmten Motiven" (Foote 1970, S. 482). Foote vermittelte den Teilnehmern an einem Seminar fUr Hochschullehrer an der Universitat Chicago in der zweiten Halfte der 50er Jahre (1956) viele Anregungen, und einer dieser Teilnehmer war Anselm Strauss.

Selbst das Verhalten infolge gestorter organischer Zustande, wie Erregung oder Hunger, muG entsprechend seiner Bedeutung in der Situation definiert werden und wird auch so definiert, oft freilich falschlicherweise. Organische Storungen, mogen sie nun vor der Handlungsdefinition bereits vorgelegen haben oder nicht, haben keine unmittelbaren und in die gleiche Richtung weisenden Beziehungen zur organischen Aktivierung, die stets der Handlungsdefinition nachgelagert ist. Diese Ansicht steht freilich im Widerspruch zur Meinung von Vertretern eines Pradispositionen-Konzepts.

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