Die klimatischen Grenzen des Ackerbaus, 1st Edition by Fritz Jaeger (auth.)

By Fritz Jaeger (auth.)

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Das überaus niederschlagsreiche Klima Westpatagoniens ist dem Ackerbau nicht günstig. Auf der Insel Chiloe, 42-43 1/2 o s. , befinden wir uns bereits an seiner Südgrenze. Aber die Tatsache, dass ausser Kartoffeln auch Mais und Weizen angebaut werden, lässt vermuten, dass der Ackerbau hier seine klimatisch mögliche Polargrenze noch nicht erreicht hat, mindestens dass nicht die Kälte, sondern der überaus grosse Regenreichtum den Anbau verhindert. Auf dem Festland gibt es nach MAx JuNGE (101) am Figueroafluss, 44 o, ein wenig Ackerbau, in Aisen, 46° s.

In Alaska reicht der Ackerbau bis zur landwirtschaftlichen Versuchsstation Rampart, die fast unter dem Polarkreis liegt. An der Hudsonbucht liegen alle Polargrenzen am südlichsten, die Ackerbaugrenze bei 53°, wegen der sommerlichen Kühle dieser langen Monate gefrorenen Wasserfläche. Im kontinentalen Westen mit seinen warmen Sommern und langen Sommertagen, die die kurze Vegetationszeit ausgleichen, reichen sie am weitesten nördlich, die Ackerbaugrenze bis an den Polarkreis. Die Polargrenze grösserer geschlossener Anbauflächen läuft nach den Kärtchen von ScHMIEDER (81) S.

Deshalb sind Lagen ohne Fröste während der Vegetationszeit von grösster Wichtigkeit, also Hänge, von denen die kalte Luft abströmt. Die Nachtfrostgefahr vereitelt auf weiten ebenen Flächen höherer Breiten den Feldbau (S. 8). Auch in Alaska wählt man Hangböden in Südauslage für den Anbau (S. 26). Russische Forscher verwenden gern die Summe der Tagestemperaturen über dem Gefrierpunkt während der Vegetationszeit als Maßstab der Anbaufähigkeit (S. 10). Meist ist eine Temperatursumme von 1600 Einheiten für den Ackerbau erforderlich.

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